Unsere Aktivitäten

UBL-Wanderung am 3. Oktober 2012

zurück


Sterneweine am Ebersberg?!

- Eine Weinprobe als praktizierte Heimatkunde -

Da gingen schon die Ohren auf, als Achim Keser, Altenpfleger und Hobbywinzer aus Auenwald, am Samstag, dem 21. August 2010, von der ruhmvollen Vergangenheit des Weinbaues am Ebersberg erzählte.
Preise auf der Weltausstellung im 19. Jahrhundert erzielten diese Weine, der Lieblingswein des württembergischen Königs stammte von einem ganz bestimmten "Stückle" am Ebersberg. Unschwer konnte Keser den 12 Teilnehmern von der UBL und Dr. Weiss aus Auenwald bei der Weinbergbegehung die Vorzüge dieser Steilhanglagen für das Gedeihen der Reben erklären.

Die Gründe für den Niedergang des Weinbaues hier, aber auch seine Philosophie für einen Neuanfang machte er einsichtig. Praktizierte Heimatpflege ist es für ihn, statt die Streuobstwiesen verbuschen zu lassen mit neuen, pilzresistenten Rebsorten das Geschenk der Natur zu nutzen! Die damit verbundene harte körperliche Arbeit und die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Behörden erforderten schon besondere Einsatzbereitschaft und Standfestigkeit, da waren sich alle Teilnehmer einig. Gerne folgten sie danach Keser zur kühlen Laube an seinem Haus, wo ein kräftiges Vesper auf die Müden wartete.

Weinprobe1

Weinprobe1

Hier machte er uns dann mit seinem "Kellermeister", Gerhard Seitter, bekannt. Hatte er schon bei der Begehung sich bei allen Fragen als sattelfest gezeigt, so wusste er auch bei der Vorstellung der einzelnen Weine mit seinem Fachwissen zu überzeugen. Die Namen und Besonderheiten der mehr oder weniger pilzresistenten Weine wie Cabernet blanc, Johanniter, Solaris, Muscaris usw. gingen ihm flüssig von den Lippen, keine Frage musste unbeantwortet bleiben. Anerkennenswert auch sein Mut, seinen noch jungen Weinen vom Ebersberg excellente Kostproben aus renommierten deutschen Anbaugebieten gegenüber zu stellen.

Weinprobe3

So verging die Zeit wie im Fluge. In das herzliche Dankeschön an Achim Keser und seine Frau ist Albert Schwenger einzuschließen, der uneigennützig den Heimtransport der "Heimatkundeteilnehmer" besorgte.

Erich Hämmerle, UBL

zurück


Ferienprogramm

Im Jahre 1990 wurde erstmalig der Ferienprogrammpunkt der UBL "Ein nasses Vergnügen"
(Bachwanderung mit anschließendem Grillen auf einem Waldspielplatz) vom damaligen UBL-Mitglied Dieterich Wenzel aufgegriffen und durchgeführt.

Der Ferienprogrammpunkt "Ein nasses Vergnügen" hat somit eine lange Tradition und wurde nur 1995 und 1996 durch andere Programmpunkte ersetzt. Er wird jedes Jahr im Ferienprogramm der Gemeinde Weissach im Tal angeboten und bei der Durchführung von ca. 6 Personen der UBL bei einer Teilnehmerzahl von 20 Kindern begleitet. Unser Ferienprogramm ist jedes Jahr ausgebucht und wird als "Geeignet für das Leistungsabzeichen Natur" bewertet.


Bericht und Bilder vom Ferienprogramm 2017
Bericht und Bilder vom Ferienprogramm 2015
Bericht und Bilder vom Ferienprogramm 2014
Bericht und Bilder vom Ferienprogramm 2013
Bericht und Bilder vom Ferienprogramm 2012
Bericht und Bilder vom Ferienprogramm 2011
Bericht und Bilder vom Ferienprogramm 2010
Bericht und Bilder vom Ferienprogramm 2009

zurück



Weihnachtsmarkt

zurück